#41 „Mit 65 nochmal neu anfangen?” Wie Marion nach 18 Jahren Beschwerden ihr Leben zurückbekam
Shownotes
Nach fast 20 Jahren mit Blähbauch, Unverträglichkeiten und der Aussage „Damit müssen Sie wohl leben“ hatte Marion die Hoffnung eigentlich schon fast aufgegeben. Sie hatte unzählige Dinge ausprobiert, auf immer mehr Lebensmittel verzichtet – und trotzdem kamen die Beschwerden immer wieder zurück.
Heute erzählt sie ihre Geschichte und spricht offen darüber, was sich verändert hat, als sie aufgehört hat, nur gegen ihre Symptome zu kämpfen und begonnen hat, ihren Körper wirklich zu verstehen.
✨ In dieser Folge erfährst du:
- wie Marion 19 Jahre mit chronischen Darmbeschwerden gelebt hat
- warum immer mehr Verzicht ihre Beschwerden nicht dauerhaft gelöst hat
- welche Auswirkungen die Symptome auf ihren Alltag, ihre Reisen und ihr Sozialleben hatten
- weshalb der ganzheitliche Blick auf Nervensystem und Körper für sie den Unterschied gemacht hat
- wie sie heute wieder Lebensmittel essen kann, die jahrelang tabu waren
- warum es nie zu spät ist, etwas zu verändern – auch nach vielen Jahren voller Beschwerden
- und welche Botschaft sie allen mitgeben möchte, die glauben, sie müssten mit ihren Symptomen einfach leben
Eine ehrliche und berührende Mutmach-Folge für alle, die schon vieles ausprobiert haben – und trotzdem die Hoffnung auf ein beschwerdefreieres Leben nicht aufgeben möchten.
👉 Kostenlose Infoveranstaltung: Erfahre endlich was die wahren Ursachen hinter deinen Beschwerden sind und wie deine nächsten Schritte aussehen könnten! Jetzt anmelden: Hier klicken
💙 Darmwunder-Programm: Du kämpfst mit Verdauungsproblemen? Starte deine Reise zu mehr Wohlbefinden mit unserem bewährten Programm: Mehr erfahren
📸 Folge uns auf Instagram: Lass dich inspirieren, so wie +40.000 weitere Menschen und erfahre wertvolle Tipps rund um das Thema ganzheitliche Darmgesundheit: @darmwunder
⚖️ Rechtlicher Hinweis Die Inhalte und Produkte von Darmwunder ersetzen keine medizinische Beratung und sind für körperlich und psychisch gesunde Menschen konzipiert.
Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo ihr Lieben, schön dass ihr wieder dabei seid bei einer neuen Folge im Darmunder Podcast.
00:00:08: Ich bin heute nicht ganz alleine und zwar ist eine ehemalige Teilnehmerin mit dabei und ja ich freue mich schon total diese beeindruckende Geschichte zu hören und zu hören, was sich da die letzten Monate Jahre getan und verändert hat.
00:00:22: Marion super, super schön dass du heute da bist!
00:00:25: Ich freue mich mit dir zu quatschen um einfach auch ein paar Fragen zu stellen.
00:00:29: ich kenne dich jetzt schon bisschen vielleicht magst Du Dich aber einfach mal ganz kurz vorstellen.
00:00:33: für unseren Zuhörer und Zuhörennen?
00:00:37: Mach' ich gerne erstmal Danke Jana das ich heute hier sein kann.
00:00:39: Ja ich bin Marion, ich bin sixty-sechzig Jahre alt ich komme aus Südliedersachsen Ich bin selbstständig und ich quäle mich seit neunzehn Jahren mit Darmbeschwerden.
00:00:52: Und Marian, wir wollen genau da eigentlich direkt einsteigen!
00:00:56: Du hast ja bei uns das Programm quasi mitgemacht und vielleicht magst du einmal erzählen bevor du bei uns auch angefangen hast was waren denn diese Symptome die dich so begleitet haben?
00:01:07: Und vor allem wie lange haben sie dich schon begleitet?
00:01:10: Also angefangen hat es vor circa neunzehn Jahren, dass ich auf einmal keine Laktose mehr vertragen habe.
00:01:18: Dann hab' ich einen Test gemacht.
00:01:20: Es wurde ja nicht richtig diagnostiziert aber ja es könnte sein!
00:01:25: So dann habe ich jahrelang auch Laktosen verzichtet und dann wurden... also ich hatte mal ein Bläber auch.
00:01:30: Ich kriegte was anderes eigentlich nicht.
00:01:33: das hat mich die ganzen Jahre begleitet muss ich sagen.
00:01:36: nichts anderes, aber es war schon sehr lästig und sehr anstrengend und unangenehm.
00:01:41: Da ging's mir eine Zeit lang besser und dann kam dazu dass ich auf einmal kein Gluten mehr vertragen habe.
00:01:50: Ich habe auch ganz viel verzichtet, aber wenn ich mal zum Arzt gegangen bin der hat immer nur gesagt ja das sind Blähungen nehmen sie mal Lefax.
00:01:59: und hab mich wieder nach Hause geschickt Und dann habe ich mich eigentlich selber auf die Suche gemacht, nach irgendwas was helfen könnte.
00:02:08: Habe natürlich angefangen mit Lefax zu nehmen weil meine Beschwerden einfach total unangenehm waren.
00:02:15: Mir drückte dieser Bläber auch wirklich so auf das Zwerchfeld dass sich Herzbeschwerden kriegte keine Luft bekam Dass ich ein paar mal zum Arzt gerannt bin weil ich dachte ich kriege einen Erzinfarkt.
00:02:25: Das war verdammelt und angstgefühle sehr unschön.
00:02:30: Und dann habe ich gelesen, ja wenn man mal eine Darmkur macht, dann könnten sich diese Beschwerden bessern.
00:02:37: Also hab' ich die Darmkur gemacht und dann wurde es etwas besser gemacht.
00:02:41: Was hast du da gemacht?
00:02:42: Also was hat diese Darmkuppe inhaltet?
00:02:44: Also eigentlich alles weggelassen, was so den Darm beschweren könnte.
00:02:49: Dazu gehörte Zucker dazu gehört Gluten Laktose kein Kaffee kein Alkohol also alles weglassen.
00:02:56: Und so habe ich, muss ich sagen, auch erst herausgefunden, dass sich kein Dutän vertrage.
00:03:01: Durch das Weglassen dachte ich mir geht es ja besser was machst du jetzt anders?
00:03:06: und hab dann wieder nach der Damenkur ganz normal meinen Vollkornbrot gegessen und da ging die Beschwerden wieder los.
00:03:13: also habe ich dann Dutänen ganz viele Jahre gelassen aber die Beschwerten kamen wieder.
00:03:19: Also habe ich glaube sämtliche Probiotika genommen die es auf dem Markt gab Ganz viel gelesen immer, wenn es hieß ein neues Mittel.
00:03:27: Es könnte helfen.
00:03:28: ich war dabei Und dann hieß es ja eine Leberkur kann helfen War ähnlich wie die Darmkur hat man paar andere Mittel eingenommen noch Kokuma und Bitterstoffe um den Leber anzuregen.
00:03:45: Ja das hat dann auch wieder kurzzeitig geholfen.
00:03:48: Dann habe ich mich auf wirklich immer an die Ernährung gehalten vermeintlich das weggelassen was sich nicht vertrage Und dann kam es auch wieder.
00:03:56: So ging das ganz, ganz viele Jahre und ich kam wirklich, wirklich nicht weiter.
00:04:01: Ärzte... also ich muss sagen, ich habe nie eine Magen- oder Darmspiegelung machen lassen weil ich so was einfach nicht wollte.
00:04:10: Dann hab' ich zur Ärztin gesagt ja wie wär's denn mal mit einer Ernährungsberatung?
00:04:13: Ja können wir Ihnen aufschreiben!
00:04:15: Also ich bin zur Ernährungsberaterin gegangen die sagte ja führen Sie erst bei der Ernährungen Tagebuch.
00:04:20: Dann guckt sie sich das an.
00:04:22: Ja, das ist eigentlich ... Ich weiß gar nicht, was ich Ihnen sagen soll.
00:04:26: Es ist alles so perfekt gesund ausgewogen.
00:04:31: Also Ernährung kann es auch nicht sein.
00:04:33: Aber ich habe mich selbst reizt da und lebe da seit Jahren mit.
00:04:35: Da müssen Sie mit leben!
00:04:37: Okay...
00:04:39: So, und das war dann irgendwann der Punkt wo ich gesagt hab, nö, da will ich nicht mitleben.
00:04:45: Aber eben diese ganze Odyssee die dauerte wirklich fast neunzehn Jahre.
00:04:52: und dann habe ich euch kennengelernt.
00:04:55: Aus langer Zeit ja, damals war ich noch in den Kinderschuhen so ungefähr.
00:05:00: Also es ist eine
00:05:02: ganz lange Zeit.
00:05:04: und dann bin ich ganz zum Glück
00:05:07: auf
00:05:08: euch gestoßt und hab mir da so gesagt, das ist jetzt der letzte Versuch, den du machst.
00:05:12: Wenn das nicht hilft, dann musst du wirklich damit leben!
00:05:16: Dann macht man nichts mehr.
00:05:17: Das hören wir oft wirklich.
00:05:19: Jetzt hast du ein bisschen von deinen Symptomen gesprochen, was waren da für dich die stärksten Symptome?
00:05:28: Das war gegen die Richtung von diesem Röhmeld-Syndrom.
00:05:31: Atemnot, habe ich gehört?
00:05:32: Hat es noch mehr Symptome oder waren das so die
00:05:35: größten?
00:05:35: Nee, das war's eigentlich.
00:05:36: Ich habe selten Durchfall oder Verstopfung gar nicht gehabt.
00:05:40: Also so da ein Problem mit gar nichts, sondern wirklich immer dieser massive Bläber auch.
00:05:44: Wenn du an mir runter guckst, hab' ich immer gesagt zu siebter Monat schwanger kommt hin.
00:05:48: Natürlich dann knifft es und man fühlt sich einfach total unwohl Da man nicht nur zu Hause war und wegen ein Jogginghose anziehen konnte, sondern wenn ich in Gesprächen beim Kunden saß oder irgendwo eingeladen war.
00:06:06: Dann kam sowas massiv?
00:06:09: Ja.
00:06:09: Und waren es dann auch also... Oder kannst du beschreiben diese Symptome?
00:06:13: ne?
00:06:14: Und jetzt grad schon sagst du so massive auch in Kundengesprächen.
00:06:17: Waren ist dann auch die Situation wo sich im Alltag am meisten eingeschränkt hat?
00:06:21: Oder gab's da noch andere Situationen wo du oft gemerkt hast okay das belastet mich doch Im Alltag einfach auch.
00:06:27: Auch
00:06:27: beim Sport?
00:06:29: Wenn ich zu Hause bin, hab Schreibtisch-Job, wenn ich halt viel sitze und dann merk' ich eben erst drück', dann habe ich schon Spaziergänge gemacht, Binrungen gelaufen, hab meinen Bauch massiert oder es... Ich hab beim Sport da ging's mir zum Teil so schlecht, dass sich abgebrochen hat, das sage ich Herr Kerkertske-Bastern, guckte ich an mich runter ja gut ist klar woher kommt und musste aufhören.
00:06:52: also das war schon massiv Das ist mir sehr, sehr schlecht ging.
00:06:57: Und dann, wo man eben auch nicht wusste, wo es herkam oder diese Herzbeklemmungen und Atembeschwerden, dass ich da wirklich Panik bekommen habe.
00:07:07: Weil das hat ein sehr unangenehmes Gefühl.
00:07:12: Ja, verständlich.
00:07:13: Man weiß in dem Moment ja gar nicht, woher es dann vielleicht kommt... Und Marien, du hast ja fast achtzehn Jahre nach Lösung gesucht.
00:07:19: Also auch einfach eine ganze Menge ausprobierten Paar Sachen hast Du schon aufgezählt.
00:07:24: Magst Du nochmal kurz aufzählen was Du für Dich in Deinem Kopf abgehakt hast?
00:07:29: Was Du alles ausprobiert hast?
00:07:33: Probiotika Präbiotica Ernährungsumstellung.
00:07:38: also ich habe wirklich früher alles essen können hab ich wirklich gesund Vollkorn alles selber gekocht Es ist keine Zusatzstoffe genommen.
00:07:50: Und dann eben, was mir dann etwas gebracht hat, vermeintlich das war der Verzicht auf ganz viel.
00:07:57: Hast du einfach sehr eingeschränkt auch gelebt?
00:07:59: oder man hat eine Restriktion die er hält?
00:08:00: Absolut!
00:08:01: Alle nahen da schon Rücksicht auf mich.
00:08:03: ja wir haben Plutierenfreie Brötchen wenn ich irgendwo eingeladen war.
00:08:06: oder sogar meine Schwiegermutter sagt ich habe auch geguckt dass ich irgendwo Plutierend freien Kuchen herkriege Mein Mann, der war immer ganz anführend vergräzt, weil wir im Urlaub waren.
00:08:15: Mit ihr kann man gar nicht mal schönen Kaffee trinken gehen und ich sag ist dein Kuchen?
00:08:19: Ich trinke ein Kaffees.
00:08:21: So es war... Also es schränkt die Lebensqualität sehr ein wenn man auf so vieles verzichtet oder vermeintlich verzichten muss.
00:08:31: Ja absolut!
00:08:33: Und gabst du dich irgendwann so einen Punkt oder hattest du irgendwann mal so aufgehört zu hoffen dass sich noch was verändern kann?
00:08:42: eigentlich als die Ernährungsberaterin dann sagte, ich hab das auch seit Jahren.
00:08:45: Da muss man
00:08:46: mitleben.".
00:08:47: Sag mal, weil nun für mich die Spezialistin meine Ärztin nicht wirklich ... Aber wo sie dann sagte da muss man mitteben?
00:08:55: Das ist halt so!
00:08:57: Und mich auch in meinem Heilpraktiker unterhalten und ja der hat mir dann auch paar Spritzen gegeben um was zum Aufbauen.
00:09:03: Ich nehme auf Linderms Ergänzungsmittel, wo ich immer dachte ihr lebst total gesund Aber es bringt dein Körper nicht weiter.
00:09:11: Und auch der Heilpartiker sagte ja, da wird man wohl mit leben müssen und auf den habe ich eigentlich immer viel gehalten oder von ihm viel gehalten.
00:09:18: Wenn wir dann so von solchen Spezialisten das dann gesagt bekommen, das war schon deprimierend.
00:09:25: Ja absolut!
00:09:26: So
00:09:26: auswechslos irgendwo?
00:09:29: Auswechslos trifft's glaube ich ganz gut.
00:09:32: Was würde du sagen was war für dich belastender diesem Tome selbst?
00:09:35: oder vielleicht sogar die Vorstellung dass es vielleicht nie mehr besser wird?
00:09:40: Ich glaube, das nimmt sich nicht viel.
00:09:43: Ich fand beides schlimm also auch die Aussicht darauf dass es nie besser wird.
00:09:49: und ja ich denke das ist das nimmt dich nicht viel.
00:09:53: was war für mich beides Schlimm?
00:09:54: Ja Es sind ja so dass wenn man so chronische Symptome hat für viele viele andere Menschen ganz viele Dinge einfach selbstverständlich sind Was Dich oder Für Menschen mit chronischen Symptomen einfach schwer ist.
00:10:07: fallen dir da so Dinge ein, die für andere selbstverständlich waren?
00:10:10: Für dich aber einfach total schwierig.
00:10:13: Ja, diese Spontanität... Wir gehen mal eben essen!
00:10:18: Das haben wir auch einmal gemacht mit einem befreundeten Ehepaar.
00:10:21: Wir waren beim Italiener.
00:10:21: Oh, wir gehen zum Italienern!
00:10:24: Ich guckte auf die Karte.
00:10:25: außer Pizza und Pasta gab es dann nichts.
00:10:27: Noch nicht mal einen Salat-Teller.
00:10:29: Und ich sagte ja, dann muss ich gehen oder ich gucke zu ihr erst.
00:10:34: Also das war schon schlimm.
00:10:37: Also diese Einschränkungen haben mir das Leben schon schwer gemacht, muss ich sagen.
00:10:43: Ich war dann auch sehr strikt, dass sie dann gar nicht gesagt hat, na ja gut, ich probier mal ein Stück oder es ist einfach mal ... weil ich habe es mal zu Hause probiert so für mich und dachte, oh, wie geht's da so schlecht danach?
00:10:56: Also mochte ichs dann auch nicht mit Freunden oder Bekannten ausprobieren und sagen Na ja, na gut, dann esse ich eben eine Pizzarit oder sowas habe ich dann einfach nicht gemacht.
00:11:06: Also diese Einschränkungen auf so vieles verzichten zu müssen, immer zu gucken wo was drin ist im Essen das war schon anstrengend.
00:11:16: Ja absolut und du hast bei uns auch mal erzählt dass du oder jetzt gerade glaube ich vorne hast es auch kurz angesprochen, dass du früher auch dein eigenes Brot dann selbstverständlich natürlich immer zur Grillabend unter anderem mitgebracht hast.
00:11:30: Ich glaube also viele gar nicht nachvollziehen.
00:11:33: Wie fühlt sich das denn an, wenn man immer seine eigenen Sachen so mitbringen muss?
00:11:39: Ja blöd.
00:11:40: Ich hab's ja sogar in Urlaub mitgenommen.
00:11:41: da habe ich dann wirklich vorgebacken und eingefroren oder ich hatte meine selbst gebackenen Brötchen.
00:11:47: Also es ist immer so... In Anführungszeichen fast ein bisschen diskriminiert weil ich sage, ich hab mein Essen mitgebracht So nach dem Motto Euers ist nicht gut genug.
00:11:57: Egal wo wir hingefahren sind, ich habe meinen Rotenbrötchen immer mit gehabt
00:12:03: war immer dabei.
00:12:06: Also was ich dann so essen wollte, habe ich dabei gehabt und dann früher auch die laktosefreie Milch bis sie dann drauf gekommen bin okay es gibt ja die Laktasetabletten da waren wir nicht mehr so eingeschränkt.
00:12:17: das ging dann aber so Brot und Brötchen das war eigentlich immer wenn ich irgendwo hingegangen bin mein Begleiter weiß hab's mitgebracht.
00:12:26: Ja ja verrückt oder?
00:12:28: Ja das können viele glaube ich einfach Nicht nachvollziehend nicht verstehen, wenn man das einfach so noch nie mitgemacht hat letztlich.
00:12:34: Wenn
00:12:36: man immer meint aufpassen zu müssen?
00:12:40: Ja genau, immer aufpassen und immer so habe acht Stellung eigentlich.
00:12:44: Und hattest du irgendwann... Ich meine es ist eine lange Zeit bei dir auch einfach gewesen.
00:12:49: Hattest Du irgendwann an irgendeinem Punkt auch mal so ein Gefühl dass sich dann Leben irgendwie immer mehr und immer mehr um Symptome getreten hat?
00:12:58: Gar nicht mal so um Symtom aber immer ums Essen.
00:13:01: Das habe ich auch schon von anderen zu hören bekommen, ja du bist immer sehr strikt und bist sehr streng mit dir.
00:13:08: Und achtest doch so sehr drauf und ich hab da manchmal auch kein Verständnis bekommen.
00:13:17: Die Symptome waren das gar nicht so aber soll sie eben zuhören bekommen haben?
00:13:20: Ich bin halt sehr strickt was es Essen anbelangt.
00:13:23: Aber kam dieses Strick beim Essen nicht daher weil Du die Symptoma vermeiden wolltest?
00:13:28: Ja na klar.
00:13:29: Na klar!
00:13:30: Weil ich immer darauf achte, wollte sich ja das richtige Essen.
00:13:33: Bis ich natürlich dann auch dahinter gekommen bin... Ja mir geht es ja auch schlecht, wenn nicht vermeintlich das richtige Esser.
00:13:41: Es geht bei der Zeit lang gut und dann hat sich das, wenn ich so was Neues eingeschlichen habe oder was ausprobiert hab, dachte ich, ohja!
00:13:49: Das geht?
00:13:50: Oder hast du jetzt etwas weg?
00:13:51: Oh, es geht
00:13:52: besser?!
00:13:53: Aber es waren immer sehr kurze Phasen, dass das einem besser ging.
00:13:56: Meistens hat's einen wieder eingeholt und dann war ich schon sehr am Verzweifeln, dass ich dachte... Ich mach doch alles richtig!
00:14:02: Warum geht es trotzdem schlecht?
00:14:05: Ja, ja... Schwierig, ne?
00:14:08: Das halt irgendwie anzunehmen oder auch überhaupt zu verstehen wenn man doch vermeintlich alles richtig macht wie du es gerade schon gesagt hast.
00:14:15: Marie, du bist heute sechsundsechzig Jahre alt, hast du vorhin gesagt.
00:14:17: Tolles Alter.
00:14:18: Jetzt ist es ja so, dass ganz viele Menschen denken Dafür bin ich zu alt.
00:14:23: In meinem Alter verändert sich doch nichts mehr, das wird lohnt, sieht nicht mehr... Das funktioniert nur bei den jungen Leuten die fünfundzwanzig oder dreißig sind.
00:14:32: Hattest du solche Gedanken selbst auch?
00:14:34: Oder sind sie gar nicht so aufgekommen bei dir?
00:14:36: Eigentlich gar nicht!
00:14:37: Ich war da ganz hofftungsvoll einfach und dachte, ich probiere es einfach.
00:14:42: Also ich denke mal, ich stehe noch so ganz im Leben und hab mir einfach gedacht Ja, es kommt aus ja auch bald ein Enkelkind für das möchteste gesund und fit da sein.
00:14:50: Und ich habe mir gesagt, wenn ich erst so zwanzig gute Jahre vielleicht vor mir habe.
00:14:55: Die sollen wirklich gut sein und ich möchte dann einfach das es mir besser geht.
00:14:59: Ja schön.
00:15:00: So über mein Alter gar nicht sich so Gedanken gemacht.
00:15:03: Ich hab einfach gedacht, ich probier's.
00:15:05: Ja cool!
00:15:06: Was würdest du heute jemandem sagen?
00:15:08: Der mit sechzig, fünfundsechzehn oder auch siebzig denkt?
00:15:12: für mich ist es wahrscheinlich zu spät.
00:15:14: Hören wir auf tatsächlich.
00:15:16: Also ich kann es wirklich jedem empfehlen... den Versuch zu machen.
00:15:20: Man muss natürlich bereit sein, sich auf das Ganze
00:15:23: einzulassen.".
00:15:24: Also es ist eben nicht so wie man's vielleicht gewohnt, dass ich in dem schmeißen Teil bete eine und mir geht es besser sondern man muss bereit sein an sich zu arbeiten.
00:15:32: Und ich fand das Thema mega spannend und interessant und dachte ja, das ist mal ein ganz anderer Ansatz.
00:15:39: Lässt du dich mal drauf ein?
00:15:41: Was habe ich zu verlieren gehabt?
00:15:42: also entweder wäre es genauso geblieben oder eben man hätte was gewinnen können.
00:15:48: Ja, ja.
00:15:49: Und als hatte ich da am Ende mehr überrascht, dass seine Symptome besser wurden oder das mit fünfundsechzig warst du damals glaube ich nochmal so viel über dich selbst lernen durfte es?
00:15:57: Oder beides?
00:16:00: Eigentlich beides!
00:16:00: Also es hat mich überrasacht, dass meine Symptomen wirklich besser geworden sind.
00:16:07: und dann habe ich gedacht ja bist ja doch noch lernfähig und es war natürlich auch interessant auf die innere Reise zu gehen Also auch vieles aufzuarbeiten, wo ich dachte mein Gott muss das da so alt werden um jetzt dahinter zu kommen.
00:16:24: Aber es war gut so und es war interessant.
00:16:28: Und ja Ich habe für mich viel aufgearbeitet viel gelernt auch über mich und Das war Gut und wichtig.
00:16:39: so eigentlich müsste man dass den Weg vielen jüngeren auch erzählen Denk nicht nur an die Symptome, denk nicht nur in die Chemie.
00:16:48: Sondern sprich vielleicht mal mit dir selber oder geh mal mehr endlich in dich und fühle mehr ... Ja, achte mehr auf dich!
00:17:00: Und das ist eigentlich auch was ich mir für dieses Jahr auf die Fahne geschrieben habe, dass ich sage, es sollte jetzt so mein ja der Selbstliebe sein.
00:17:09: Dass ich gesagt hab wirklich, ich achte mer auf mich Ich setze mehr Grenzen, was ich früher auch selten gemacht habe und ich merke, dass mir das einfach gut tut.
00:17:21: Ja, ja schön!
00:17:23: Wichtig!
00:17:24: Wichtige Erkenntnis, schöne Erkenntnisse.
00:17:26: Auf jeden Fall
00:17:28: Weißt du noch wie du damals auf Darmbruder Aufmerksam geworden bist?
00:17:32: Kannst du dich auch daran erinnern?
00:17:35: Wie du uns aufmerksam worden bist?
00:17:36: oder auf Armwunder?
00:17:38: Auf Instagram Und auf Facebook?
00:17:41: Ich glaube beides halbis gelesen habe dann auch die Rezession gelesen und dachte, das hört sich so gut an.
00:17:48: Probierst du es?
00:17:49: Ich hatte nichts zu verlieren sondern nur was zu gewinnen.
00:17:53: Und ich fand den Ansatz eben mega interessant weil es ein ganz anderer Sarin ist.
00:17:57: Das war für mich einleuchten dass es funktionieren könnte.
00:18:08: Liege ich da richtig, dass du relativ schnell dann die Entscheidung getroffen hast?
00:18:11: ausprobieren.
00:18:12: Hast du dir noch was angeschaut von uns?
00:18:14: Warst du bei der Info Veranstaltung oder warst du einfach nur auf der Webseite
00:18:19: und hab das erste Gespräch kurz geführt wo man danach überlegen konnte macht was macht.
00:18:26: also es war sehr schnell sehr überzeugend Und ja da habe ich ganz schnell für mich entschieden Ja das ist der Weg den ich gehen will.
00:18:37: Ja, sehr mutig auf jeden Fall.
00:18:40: Vielleicht hast du ja auch nicht alles auf mich zukommt.
00:18:43: Nein ich hätte es nicht genossen.
00:18:47: Es war schon gut und richtig so.
00:18:48: Ich habe nachher in der Decke viel emotional durchgemacht.
00:18:53: Ich hab schon gesagt so viel geweint wie im letzten halben Jahr habe ich lange nicht aber es war befreiend.
00:18:58: Es waren viele Erkenntnisse die ich hatte und das war auch wichtig für mich.
00:19:05: Ich bereue es keinen Tag, dass ich den Weg gegangen bin.
00:19:07: Das
00:19:09: ist das Wichtigste am Ende?
00:19:10: Ja!
00:19:11: Gab's für dich im Moment bei uns im Programm oder kam das dann relativ schnell vielleicht doch am Anfang, dass du gemerkt hast okay die Lösung liegt vielleicht doch nicht in diesem immer mehr Verzichten, immer mehr Lebensmittel weglassen weil das war ja eigentlich dein Weg bevor du zu uns gekommen bist.
00:19:27: Ja, als es so der Einblick kam in die Nervenarbeit.
00:19:33: Da habe ich eben auch mal für mich überlegt – das habe ich eigentlich vorher nicht gemacht – wann fing das Ganze an?
00:19:40: Oder was war vielleicht der Auslöser, dass es losging.
00:19:43: und damals war ich in einer unguten Beziehung und mir ging es da ziemlich schlecht und dachte ja okay, da ging das los!
00:19:52: Und als ich dann mehr ins Programm eingestiegen bin, da wurde mir eben auch klar ... das war so der Tropfen, der es fast zum Überlaufen brachte.
00:20:01: Das ist wahrscheinlich schon vielmehr nicht wahrscheinend.
00:20:03: Es war vielmeher vorher und das war jetzt zu dem Punkt wo der Körper wahrscheinlich gesagt hat, es reicht langsam!
00:20:10: Ich muss mich mal bemerkbar machen, du musst was ändern.
00:20:15: Ja hätte ich die Erkenntnis damals gehabt, hätte ich eher etwas ändern können.
00:20:22: Aber so eben, ja das war für mich halt wichtig und interessant.
00:20:29: Marien du hast in deinem Feedback damals einmal gesagt dass du neben deine Arbeit, neben deinem Alltag, dass du irgendwie ein tieferer oder emotionaleres Seite von dir entdeckt hast.
00:20:41: Du hast es glaube ich beschrieben.
00:20:43: Ich magst du mir einmal kurz erklären was meinst du denn damit also?
00:20:47: Was hast du denn da entdeckt?
00:20:48: oder was hast du dann über dich selbst gelernt?
00:20:50: nochmal
00:20:51: Ja, eigentlich dass ich besser und mehr Emotionen zulassen kann.
00:20:57: Und sie auch mehr fühle!
00:20:59: Ich bin immer so...ich sag mal so schön die taffe Geschäftsfrau.
00:21:04: Immer hart ja ich schaffe ja ich mache das war immer so mein Credo.
00:21:09: Es wurde auch von mir eigentlich immer schon vom Kleinen auf erwartet, dass sich immer alles schaffe und alles mache.
00:21:15: Und mich hat nie einer gefragt, wie gehst du eigentlich dabei?
00:21:19: Schaffst du das?
00:21:19: Brauchst du mal
00:21:20: Hilfe?".
00:21:23: Das ist mir erst klar geworden.
00:21:25: und eben auch die Gefühle, die man dabei hat.
00:21:28: Wenn man vielleicht überfordert ist, wenn man Angst hat oder im Stress ist – das habe ich früher alles weggedrückt!
00:21:40: Natürlich habe ich Angst gehabt oder mich schlecht gefühlt Aber ich hab nie so wirklich hinterfragt, wo das herkommt oder wie sich das auf den Körper auswirken könnte.
00:21:53: Das war dann so ... Ja, das Gefühl ist da?
00:21:56: Das Gefühl ist schlecht?
00:21:58: Dann geht's mir schlecht!
00:22:00: Und mehr habe ich damit nicht gemacht.
00:22:02: und da habe ich eben jetzt auf der Reise halt viel gelernt, dass man mehr auf seine Gefühle und seinen Körper einfach hören sollte.
00:22:12: Wie schön, dass ihr auch mal sieht, etwas später im Leben noch funktionierten.
00:22:16: Das sind zu unglich abgefahren, weil natürlich kommt es aus einer Generation, aus einer Zeit wo es einfach viel darum ging dann zu funktionieren sich zusammen zu reißen stark zu sein egal ob jetzt Mann oder Frau.
00:22:29: und natürlich gab's auch als du immer im Alter warst oder vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren gab sie doch gar nicht diese Möglichkeiten wie heute.
00:22:38: also Ich glaube, es war noch nie... Auch wenn's immer noch nicht der beste Stand heute ist.
00:22:42: Aber trotzdem waren Therapie- oder Coachingmöglichkeiten noch nie so zugänglich wie heute.
00:22:46: Wir haben so viele tolle Bücher!
00:22:48: Wir haben Podcasts und das Internet.
00:22:51: Da muss man auch einfach mal dazu sagen, dass diese Möglichkeiten damals doch gar nicht so bestanden.
00:22:56: Und deswegen, wie toll ist es denn?
00:22:57: Wenn ich dann mit fünfundfünfzig, sechzig, fünhundsechzig sage, ich gehe das Leben jetzt... Oder ich geh das jetzt auch mal an weil ich habe ja noch eigentlich oder hoffentlich noch viele Jahre hier.
00:23:06: Das
00:23:07: hoffe ich Und zwar einen besseren Zustand als ich die letzten zwanzig Jahre gehabt habe.
00:23:12: Ja, auf diesem Fall.
00:23:13: Nein, die Quellen waren weniger und der Informationsfluss war gar nicht da.
00:23:17: Das Schlimme ist eben von den Ärzten bekommst du ja eine Nullunterstützung.
00:23:21: Wobei ich hab das jetzt meiner Ärztin gesagt... ...und sie sagte ohja!
00:23:26: Das ist ja super interessant.
00:23:27: Da können wir Mediziner ja noch viel lernen.
00:23:30: Eine junge Ärztrin?
00:23:31: Da war ich von dem Ausspruch ganz begeistert.
00:23:33: Ich dachte okay tatsächlich offen auch für was anderes.
00:23:37: Ja, es sind viele offen.
00:23:38: Ich sage mittlerweile auch ganz oft dass man vielen Ärztinnen also ich mache da wenig Vorwürfe weil ich glaube viele würden sich auch ein anderes System wünschen.
00:23:48: aber solange unser System halt irgendwie so ist mit der zehn Minuten pro Patient.
00:23:53: Ich meine selber wie viele Stunden du mit uns zusammengearbeitet hast die viele stunden Videos zu dir an die oft live dabei warst.
00:24:00: Wie soll das in zehn minuten funktionieren?
00:24:02: Nee, funktioniert halt einfach nicht.
00:24:05: Es ist viel selbstverantwortlich.
00:24:07: Zumindest wäre es wünschenswert wenn mehr vielleicht so eine Richtung vorgegeben werden würde.
00:24:13: aber dann muss man auch wieder sagen... Wenn ich beim Arzt sitze bin ich schon an dem Punkt dass ich das vielleicht überhaupt annehmen könnte.
00:24:21: und da könnte ich annehmen wenn die mir jetzt sagen naja machen sie doch mal des und des ist dann schwierig ist gar nicht so einfach glaube ich.
00:24:30: Ja, das stimmt.
00:24:31: Oder wenn wir womöglich einer sagen würden machen sie mal eine Psychotherapie und sagen ich hab's am Bauch!
00:24:37: Was soll ich zur Psychotherapien gehen?
00:24:39: Ich denke mal einfach der Zusammenhang nicht dargestellt wird.
00:24:42: Genau man versteht es halt nicht.
00:24:44: Du
00:24:46: kannst ja heute wieder Dinge essen.
00:24:48: Das hast du uns ja schon, dass mir letztens den leckeren Kuchen zugeschickt wie Kuchen oder auch Baguette hat mich schon mal geschrieben.
00:24:54: Kekse oder hier und da auch Milchprodukte.
00:24:57: Erinnerst du dich denn vielleicht noch an einen Moment als du wieder was gegessen hast das früher einfach auf deiner strikten Verburtsliste stand?
00:25:05: Das war im letzten Herbst.
00:25:09: also da war ich schon ein paar Wochen bei euch und dachte probier es jetzt einfach aus über dem Urlaub und ich habe ein Fischbrötchen gegessen Also mit einem ganz normalen weißen Brötchen.
00:25:18: Das machst du einfach mal, da war ich ganz mutig und es war nichts hinterher.
00:25:23: Da hab' ich dann aber noch gemerkt... Mein Körper hat halt so lange drauf verzichtet für einen Strich oder hat's nicht bekommen.
00:25:30: Da war Lutein sehr mengenabhängig.
00:25:36: also ich merke auch heute noch dass wenn ich große Mengen esse dass es mir da nicht so ganz gut geht.
00:25:44: Aber gar nicht mal vom Darm, sondern eher dieses schwere Gefühl.
00:25:50: Also wenn ich normale Nudeln esse und esse mich satt dann habe ich immer das Gefühl, das liegt ein bisschen steinem Maden.
00:25:56: Wenn ich glutenfreie Nudel esse bin ich auch satt aber man fühlt sich eben nichts zu schwer.
00:26:01: Und das ist auch ein Grund warum ich wahrscheinlich weiter meinen Brot backe weil es schmeckt mir einfach gut aus Haferflocken und Quark und Eiern.
00:26:11: Es ist ein total leckeres Eiweißbrot, aber ich weiß eben... Ich kann auch wieder ein ganz normales Völkermot vom Ecker essen.
00:26:20: Und das ist eigentlich der auch mit dem Grund, dass sich Plutensfahr vertrage und ich freue mich auch darüber.
00:26:28: Aber ich werde es jetzt nicht präferieren oder ich werde jetzt nicht Weißbrötchen essen bis zum Umfallen weil ich weiß, dass die nicht gut sind.
00:26:36: Aber alleine so.
00:26:37: das Bewusstsein kann was ausprobieren, man kann mal wieder etwas essen.
00:26:43: Ohne dass es einem schlecht geht.
00:26:45: das ist befreiem Schlag!
00:26:47: Ja absolut von dir gibt's auch so ein Zitat was du so oder so ähnlich zumindest vom Wortletman gesagt hast.
00:26:53: nach achtzehn Jahren verzicht kann ich wieder ein Stück Kuchen einen Baguette beim Grillen oder ein Keksessen wenn ich will.
00:26:58: und genau das macht für mich den Unterschied.
00:27:01: magst du mal erklären warum dir warum bedeutet ihr genau das so viel?
00:27:04: also was macht das mit dir?
00:27:05: Was bedeutet das für dich?
00:27:08: einfach Ein enormes Gefühl von Freiheit für mich wieder, von Entspannung.
00:27:14: Also weil man eben immer darauf verzichtet hat oder dann wohin gegangen ist oder wenn man nicht selber was mitgebracht hat, dann eben verzichtet hat dieser... also ich bin gar nicht so ein Kuchenesser zum Beispiel aber einfach vom Bewusstsein her mein könnte, wenn man wollte das gibt diese Befreiung.
00:27:35: Also, ich brauche kein Kuchen zu essen.
00:27:37: Aber wenn ich mal irgendwo bin und es gibt was, habe ich dann so gesagt, nee, keine nicht!
00:27:41: Ich möchte die nicht oder vertraue das nicht.
00:27:43: Jetzt kann ich sagen ja, so ein Steinstück hier probiere ich doch einmal.
00:27:47: Wenn du nicht willst, dann nicht aber du hast die Möglichkeit.
00:27:51: Genau, das gibt einem wirklich ein enormes Gefühl von Freiheit wieder zurück.
00:27:56: Dass dieser
00:27:57: Druck rausgenommen ist auf alles verzichten zu müssen weil es einer fürchterlich schlecht geht.
00:28:02: Das ist eben nicht mehr da.
00:28:04: Ja, sehr schön.
00:28:07: Und Marion was machst du heute anders wenn irgendwie doch mal der Bauch zwickt oder einfach Beschwerden auftauchen?
00:28:16: Also ich muss erst einmal ganz stolz sagen fast sechs Wochen mittlerweile bin ich beschwerdefrei.
00:28:21: Cool!
00:28:23: Kein Bleib auch mehr.
00:28:24: Es hummelt mal so ein bisschen.
00:28:26: aber ja dann mache ich wirklich ein paar Entspannungsübungen, ein paar Atemübung mache eine Übung, die wir gelernt haben.
00:28:36: Dass ich sage, komm, ich brauche dich nicht!
00:28:39: Du kannst dich verziehen?
00:28:40: Ich kann kommen allein mit mir klar und meistens hilft das.
00:28:45: Also ich habe seit... ich weiß nicht wie lange keine Tabetten mehr genommen.
00:28:48: Ich hatte früher die Hundertteilpackung Leifwachs zu Hause.
00:28:51: Ich brauch das nicht mehr also wenn es mal grummelt dann so leicht.
00:28:57: aber ich hab das ganze gut in Griff weil ich weiß jetzt wie ich mich zu regulieren habe.
00:29:03: Das ist auch eine Art von Freiheit, dass ich sage.
00:29:09: Ich kann da selber rauskommen jetzt!
00:29:12: Ja... Da kann ich glaube ich direkt anknüpfen weil du hast mal sowas gesagt wie das du dich heute selbst ermächtigt fühlst.
00:29:20: Ist im Endeffekt das was du gerade beschrieben hast oder?
00:29:22: Oder was hast du damit gemeint?
00:29:25: Wenn ich mein Fingern so ein bisschen Panik kriege weil es mir schlecht geht und das ist irgendwas.
00:29:30: Dann mache ich wirklich Atemübungen oder ich schüttel mich, oder mache irgendeine andere Übung die wir gelernt haben.
00:29:37: Und ich komme aus diesem negativen Gefühl relativ schnell wieder raus.
00:29:42: Dass sich dann einfach dem Körper sagen kann du bist in Sicherheit, du hast keinen Grund so zu reagieren.
00:29:47: Oder ich nehme es erst mal hin aber steigere mich da nicht mehr so rein wie früher.
00:29:53: Also ich nehm es an und sage ja das bist du halt da... Aber ich beachte dich jetzt erstmal gar nicht so.
00:30:00: Und dann verzieht er sich meistens auch schneller, also wird es wieder ruhiger im Baum.
00:30:07: So funktioniert das ja.
00:30:08: schön, schön zu hören und so mitzubekommen wie ihr.
00:30:11: Das ist natürlich jeder für sich einfach in sein Leben integriert.
00:30:14: Jetzt sitzen hier die Folgen veröffentlichtes.
00:30:17: Am Hirn sind jetzt gerade ganz viele Menschen, ganz viele Hörer, ganz viel Höreren.
00:30:22: Und die sind vielleicht an einem ähnlichen Punkt, wie du damals warst.
00:30:25: Sie haben schon super viel ausprobiert und haben das auch schon wirklich über zehn bis fünfzehn Jahre sagen.
00:30:31: Vielleicht auch von sich selbst?
00:30:32: Bei mir ist es einfach chronisch oder ich bin wahrscheinlich zu alt.
00:30:38: Gibt's irgendwas was du diesen Menschen sagen würdest?
00:30:42: Man sollte sich nicht die Chance entgehen lassen es auszuprobieren vor allem bei euch.
00:30:47: also ich fühle mich die ganze Zeit mega gut aufgehoben, ihr seid so ein tolles Team.
00:30:54: Der ganze Support ist spitze und man fühlt sich verstanden.
00:30:59: Man kann jede Frage stellen ohne sich überlegen zu müssen auch keine saßfragen mehr weiß wie das aufgenommen wird.
00:31:04: nein es wird immer ganz objektiv aufgenommen und man bekommt immer Hilfe.
00:31:10: und auch so die ganze Community der Austausch mit den anderen.
00:31:13: Er ist auch sehr wichtig und gut und er hilft einem enorm weiter weil man einfach merkt Mensch, ich bin nicht alleine.
00:31:20: Natürlich habe ich früher immer gedacht das geht nur mir so weil man hat ja auch nicht drüber gesprochen.
00:31:25: aber hier wird es eben kommuniziert und man tauscht sich aus.
00:31:29: und ich kann es wirklich jedem empfehlen wenn man diese Probleme so lange hat und so viel ausprobiert hat zu darin wundert zu gehen also mit vollster Überzeugung.
00:31:39: und ja wie gesagt man verliert nichts man kann nur was gewinnen und wenn's nur besser wird und nicht weggeht aber dann ist doch auch schon etwas gewonnen.
00:31:50: Ja, das ist total schön.
00:31:52: Ich habe von vielen gesehen und gelesen, dass es denen noch weitaus schlechter geht als mir, dass sie viel mehr Symptome haben.
00:31:58: Wobei mich hat das schon sehr belastet körperlich und mental dieser Bläber auch.
00:32:03: Das war schon
00:32:03: schön!
00:32:04: Ich glaube man denkt ganz oft, das haben wir von ganz vielen immer denken achten anderen geht's ja schlechter.
00:32:09: am Ende ist es ja immer die eigene Situation und jedes Symptom ändert was macht was an der Lebensqualität.
00:32:17: Also auch jetzt bei dir, ne?
00:32:18: So ein ständiger drückender Bläber auch.
00:32:20: Dann hatte ich auch mit als Hauptsyntom so viel mit meiner Lebensqualität gemacht weil sich dann ja trotzdem alles am Ende ums Essen dreht und damit die natürlich auch noch mit dem Herz stolpern, mit den Herzen steht.
00:32:30: das macht ja auch ganz viele Angst.
00:32:31: daraus entsteht Panik.
00:32:33: also ist es am ende immer mehr als nur Ich hab mal einen Bläbe auch da steckt auf jeden Fall nochmal mehr dahinter.
00:32:38: und was vorhin auch etwas ganz Schönes gesagt Ja, was soll eigentlich passieren?
00:32:42: Das Schlimmste, was passieren kann ist dass ich genau da stehe wo ich heute stehen nach sechs Monaten.
00:32:47: Aber im allerbesten Fall tut sich halt einfach ganz viel.
00:32:50: Weil
00:32:50: wenn ich nur so wie du natürlich... Du hast viele Fragen gestellt.
00:32:53: Ich erinnere mich auch an deine Fragen am Imitierbereich.
00:32:56: Was mit dabei hast die Live-Termine wahrgenommen und das ist schon auch wichtig.
00:33:00: Man kann natürlich nicht warten wie du vorhin gemeint hast, man nimmt eine Tablette oder ich schaue mir fünf Videos an und dann ist alles gut.
00:33:07: Man muss es schon auf jeden Fall umsetzen was du ja super gemacht hast.
00:33:10: Also man muss bereit sein, wirklich auch an sich zu arbeiten.
00:33:14: Nur dann kann das funktionieren und dann funktioniert es auch.
00:33:19: Ich bin da fast fest von überzeugt und ich bin mega froh dass ich den Weg gegangen bin.
00:33:26: Hätte eigentlich noch eine Abschlussfrage aber die hast du glaube schon beantwortet.
00:33:30: Und zwar wenn Du heute nochmal vor der Entscheidung stehen würdest mit dem ganzen Wissen, mit den ganzen Erfahrungen die Du jetzt auch gesammelt hast, würdest Du das Damenunterprogramm nochmal buchen?
00:33:39: Ja!
00:33:40: Sag mal, auch wenn ich jetzt einen Rückfall hätte.
00:33:42: Ich würde immer wieder auf euch zukommen weil ich weiß ich bekomme Hilfe.
00:33:45: Ja, sehr
00:33:46: schön!
00:33:46: Auf jeden Fall bei der Unterstützung und euer Team ist einfach mega nett sympathisch kompetent.
00:33:53: was will man mehr?
00:33:54: Also man fühlt sich wirklich gut aufgehoben.
00:33:57: Ja er gibt mich auch so weiter ans Team.
00:33:59: Auf jeden fall bitte.
00:34:00: Und also ich habe es keinen Tag bereut dass ich den Weg gegangen bin und ja ich kann nur sagen mir geht das jetzt gut und hoffe dass es so bleibt.
00:34:09: Aber wenn dann habe ich Mittel und Wege, denke ich mittlerweile an der Hand mit euren Werkzeugen.
00:34:14: Wenn es mal nicht ist, es kann bestimmt mal Situation geben wo's war wieder muckelt.
00:34:19: Vielleicht weil ich ganz doll im Stress bin oder ähnliches.
00:34:22: Bitte einmal sage ja Ich kann damit umgehen Und dann ist das auch wieder vorbei.
00:34:30: Ja, total.
00:34:31: Vielen vielen Dank Marion für deine ganzen Teilen für das offene Gespräch.
00:34:35: Für allen die Informationen deine Gedanken oder wie du auch mit dem Thema umgegangen bist, war für mich immer sehr schön es einfach so zu hören.
00:34:45: Ich glaube da können sich jetzt ganz viele, ganz viel voraus mitnehmen und für alle die jetzt hier gerade zuhören ist finde ich ein gutes Beispiel.
00:34:52: Ich hoffe ihr hört das jetzt gerade nicht gefriedet.
00:34:55: Hubschrauber tut mir das erlaut ist.
00:34:58: Es ist glaube ich sehr wichtig auch zu verstehen, hört ja jetzt wieder in dieser Geschichte oder von Mario ins Geschichte dass es gar nicht darum geht diese eine, dieses eine Tool zu finden oder es geht auch nicht darum auf immer mehr zu verzichten und nur mit Ernährung zu arbeiten sondern das ist am Ende halt viele verschiedene Dinge sind.
00:35:15: Und auch wenn man viele Jahre auf ganz viel Lebensmittel verzichtet hat dass man die auch wieder eingeführen kann und das das nicht bedeutet, dass es jetzt so immer so ist und... Dass sie Darmflora damit nie mehr klarkommt?
00:35:25: Nee!
00:35:25: Das ist einfach ein Weg den ich lernen darf.
00:35:28: Ich müsste im besten Fall einen roten Faden geben, Tools Werkzeug mit denen ich arbeite Wenn du Lust hast und sagst, du möchtest ein bisschen mehr darüber erfahren.
00:35:36: Dann findest du den Show Notes den Link zu unserer Info-Veranstaltung.
00:35:39: Da findest Du nochmal alle Informationen, lernst das Team auch so ein bisschen kennen.
00:35:42: aber auf der Webseite natürlich ist alles in den Show notes verlinkt.
00:35:46: und wer jetzt sagt ach komm ich habe schon so lange überlegt Marion war da so mutig und hat das einfach nach so vielen Jahren noch mal gesagt, ich probiere jetzt was aus.
00:35:54: Ich will das auch machen.
00:35:55: Dann kannst du doch direkt mit uns sprechen dann können wir dich beraten schauen einfach mal wo du stehst Und dann entscheiden wir gemeinsam ob es für dich mit uns weitergeht.
00:36:04: und ja Marion vielen.
00:36:06: vielen dank dir für das tolle Gespräch.
00:36:08: gerne
00:36:09: nur das Beste dass es genauso weiter geht und die Einladung von dir steht hoffentlich noch.
00:36:13: und wenn ich selbst habe eine kleine Norden fahren dann komme ich auf jeden Fall ein Stück Kuchen vorbei.
00:36:18: Es ist toll, ich würde mich echt riesig freuen.
00:36:20: Das wäre schön!
00:36:22: Und danke auch für das Gespräch und ich habe mich gefreut es weitergeben zu können meine Erfahrungen.
00:36:28: Ja dann können mit sich jetzt ganz viele was draussen mitnehmen.
00:36:30: vielen Dank dir.
00:36:31: Gut Karna Danke dir und wir sehen uns wieder.
Neuer Kommentar